Maklergesetz für 2015

Bestellerprinzip für den Wohnimmobilien-Markt:

Bisher war es in Deutschland gesetzlich geregelt, dass beim Zustandekommen eines Mietvertrages die Gebühren des Immobilienmaklers vom neuen Mieter gezahlt werden mussten. Das soll sich ab 2015 ändern, denn dann wird nach dem Bestellerprinzip gehandelt. Wer dann beispielsweise in Hamburg Wohnungen mieten möchte, muss die Courtage des Immobilienmaklers nicht mehr selbst zahlen, wenn der Vermieter diesen mit der Vermittlung von Wohnungen beauftragt hat. Doch was bedeutet das Bestellerprinzip für den Immobilienmarkt?

Laut der Meinung vieler Experten bleiben Immobilienmakler weiterhin unverzichtbar. Rund zwei Drittel aller Vermieter, die zum Bestellerprinzip befragt wurden, wollen auch weiterhin einen Makler beauftragen, denn sie sind von den Vorteilen der Arbeit eines Maklers nach wie vor überzeugt. Zur Prognose für die Zukunft gehört auch die Meinung, dass sich gute Makler deutlich ab- und durchsetzen werden. Der Makler präsentiert dem Vermieter bessere Anwärter für seine Wohnung. Immobilienmakler besitzen eine wichtige Stellung bei der Vermittlung von Wohnungen zwischen Vermieter und Mieter.

Basierend auf diesen Gründen, möchten also viele Vermieter weiterhin einen Immobilienmakler zur Wohnungsvermittlung beauftragen. Etwa 60 Prozent aller befragten Vermieter haben erklärt, dass Sie auch in Zukunft die Arbeit eines Maklers in Anspruch nehmen werden, selbst wenn sie die Gebühren übernehmen müssen. Vermieter, die sich gegen das Bestellerprinzip entscheiden, wollen zwar zunächst Kosten einsparen und ihre freien Wohnungen selbst vermitteln, doch sie werden vermutlich früher oder später wieder auf die Dienste eines Maklers zurückgreifen, so lautet zumindest die Aussage der Experten zu diesem Thema. Aufgrund der langjährigen Erfahrung, die die meisten Immobilienmakler besitzen, gelingt ihnen die Vermittlung freier Wohnungen in der Regel häufiger an solvente Mieter. Vermieter hingegen besitzen diese Erfahrungen meistens nicht und laufen Gefahr, dass sie an Mieter geraten, die im schlimmsten Fall womöglich die Miete nicht zuverlässig zahlen oder das Eigentum des Vermieters mutwillig zerstören.

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